Definition GKV-KFO - CMD–KFO, DCC-ON, CMC–ON - CMD- Kieferorthopädie von Dr. Georg Risse

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Definition GKV-KFO


Die Kieferorthopädie der GKV


Die Kieferorthopädie der gesetzlichen Krankenkassen, GKV, kann nicht wissen was sie interdisziplinär anrichtet. Aufklärung im Rahmen des Patientenrechtegesetzes.


Die übliche Kieferorthopädie
betätigt sich im Behandlungsbereich dentofazial.

a. Die Behandlungsindikation
Eine Behandlungsnotwendigkeit wird nach den KIG, Kieferorthopädischen Indikationsgruppen mit metrischen Vermessungen der Zahnstellungen und Zahnstellungskorrekturen unter Ausschluss der Funktion und funktioneller Zusammenhänge des Kauorgans definiert: Behandlungsgebiet, Fokus nur die Dentition.

b. Die Achsenstellungen der Zähne
Die Achsenstellungen der Zähne sind in speziellen Winkelfräsungen in den Brackets einheitlich nach der Straight Wire Anatomie / Andrews vorgegeben.
Die Zähne werden dann nach den vorgegeben Winkelfräsungen in den Brackets über einen
„geraden“ / „straight“ Fertigbogen (einheitlich) ausgerichtet.

c. Straight Wire Technik
Die Zahnstellungskorrektur erfolgt maßgeblich an einem Fertigbogen, der „individuell unzureichend gestaltbar ist. [P. Diedrich 2000, Kieferorthopädie I, Urban und Fischer, S. 10]
d. Die Ausrichtungen der Zähne der Kassenkieferorthopädie erfolgt nach der Straight Wire Anatomie und Straight Wire Technik.

„Fehlbehandlung im juristischen Sinn“

[U. Stratmann, Die vier Faktoren der Fehlregulation; 2010, Dental Tribune, Austrian Edition, S. 7]
Das Dramatische ist: Die Ausrichtung der Zähne und der Okklusion nach der Straight Wire Technik widerspricht grundsätzlich den Grundlagen der Funktionellen Anatomie.
Somit werden in der Kassenkieferorthopädie der gesetzlichen Krankenkassen alle Zähne vom Prinzip her falsch ausgerichtet.
Dramatisch ist besonders auch,
dass jeglicher Fehlstand von Zähnen mit okklusaler Dysfunktion direkt auch auf die Atlasgelenke wirkt und auf das obere Rückenmark.

Da die Kassenkieferorthopädie eine Behandlungsnotwendigkeit rein nach morphologischen Indikationen, den KIG, im dentofazialen Bereich definiert, und keine Krankheitsbilder als Behandlungsindikation definiert, können mit der Kassenkieferorthopädie auch keine Krankheiten erkannt und therapiert werden, da sie ja nicht diagnostiziert werden.
Erst recht können keine Krankheitsbilder im interdisziplinären oder überregionalen Bereich des Kauorgans, außerhalb des dentofazialen Behandlungsbereichs erkannt oder gar therapiert werden.

Die überregionalen Auswirkungen falsch stehender / ausgerichteter Zähne nach der Straight Wire Technik können mit der dentofazialen Gebietsbegrenzung und Fokussierung der üblichen Kieferorthopädie oder der Kassenkieferorthopädie ganz sicher nicht erkannt werden.

Was auch immer der Kieferorthopäde an den Zahnstellungen verändert, hat immer über die Muskelketten des Kauorgans unausweichlich direkte Folgen auf die Atlasgelenke, die Halswirbelsäule und das Rückenmark, sowie die Blutversorgung des Gehirns.


Diese Folgen in zentralen lebenswichtigen Bereichen der HWS diagnostiziert die übliche Kieferorthopädie und der Kassenkieferorthopädie allerdings nicht, da sie ja auf das Gebiet der Ästhetik und dem „schönen Lächeln“ schwerpunktmäßig beschränkt ist.

Die Ausrichtung der Zahnstellungen der GKV-Kieferorthopädie nach der Straight Wire Anatomie wirkt sich somit verheerend auf die Volksgesundheit aus, da besonders bei Jugendlichen die Zähne funktionell falsch ausgerichtet werden, und die skelettalen Strukturen entsprechend verwachsen.

Die Folgen werden zunächst kompensiert, treten dann jedoch später mehr und mehr in den Vordergrund und erscheinen dann wieder als CMD.

Jeder Zahnarzt arbeitet jedoch auf dieser kieferorthopädischen Grundlage der falschen Ausrichtung der Zähne, Okklusion und kompensierten Verwachsungen nach der primären Straight Wire Technik.

Die CMD-Kieferorthopädie hat diese funktionellen Verbindungen des Kauorgans in langen Jahren erforscht und entsprechende Therapieformen entwickelt.

Hierbei hat sich die CMD-KFO immer an dem fortschrittlichsten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in den betreffenden Fachbereichen der Anatomie, Systemwissenschaften usw. orientiert.


cmd-kfo   /  dcc-on, / CMC-ON, Jan. 2013

 
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